Aus Lyon, nach Berlin.
Henri Lefèvre kam 2011 nach Berlin, weil seine Frau es wollte. Er blieb, weil er die Stadt mochte, und öffnete drei Jahre später ein kleines Bistro in der Pestalozzistraße.
Die Karte ist klassisch. Soupe à l'oignon, Steak frites, Tarte tatin. Was sich seit 1934 in Lyon bewährt hat, brauchen wir in Charlottenburg nicht neu zu erfinden.
Was wir anders machen: regionale Produkte, wo es geht. Brandenburger Butter, ein Käseaffineur aus Wedding, Wein aus den kleineren Domains, die Henri persönlich kennt.
- 1934
- Großvater Marcel Lefèvre eröffnet sein Bouchon in Lyon, Quartier Croix-Rousse. Die Quenelle von damals steht heute noch auf der Karte.
- 1998
- Henri beginnt mit sechzehn die Lehre in der Küche seines Onkels. Zwei Jahre nur Fonds und Saucen.
- 2011
- Umzug nach Berlin. Drei Jahre Sous-Chef in einer Brasserie am Savignyplatz.
- 2014
- Eröffnung in der Pestalozzistraße 88. 28 Plätze, ein Herd, eine Spülkraft.
- 2019
- Die Terrasse unter der Linde kommt dazu, 14 Plätze, von Mai bis September.